Bikini im Fifties-Style

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Schnelles Kosmetiktäschchen

Manchmal hat man Lust auf ein kleines Nähprojekt, das ruckzuck fertig ist. Bei mir wars heute früh so. Deshalb habe ich jetzt endlich das Kosmetiktäschchen mit Spitzenreissverschluss genäht, das schon lange auf meiner to-sew-Liste gestanden hat.

 

Das Schnittmuster sowie eine bebilderte Anleitung gibts gratis auf dem Buttinette-Blog. Dort nähen sie das Täschchen zwar mit einem beschichteten Innenstoff, der auf den Aussenstoff aufgebügelt wird, doch es funktioniert auch problemlos mit einem normalen Baumwollstoff. Meine Stoffe (auch von Buttinette) sind allerdings fast etwas dünn für das Projekt. Beim nächsten Mal werde ich entweder einen etwas festeren Futterstoff vernähen, oder Vlieseline aufbügeln, damit das Täschchen noch etwas mehr Stand hat.

 

Anfängertauglich
Das Täschchen wäre auch ein tolles Projekt für Anfänger. Dank dem Spitzenreissverschluss, der nur aufgenäht wird, ist es auf jeden Fall machbar für Leute, die noch nicht so viel Erfahrung mit Nähen haben und sich vor normalen Reissverschlüssen fürchten. Und es eignet sich perfekt als Mitbringsel oder kleines Geschenk – vielleicht mit einem schönen Lippenstift drin?

 

So, ich packe mein neues Kosmetiktäschchen jetzt fertig, da ich es heute gleich zum ersten Mal benutzen werde. Und überlege mir schon mal, was ich als nächstes nähen möchte....

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Schlichtes Sommertop

Oh, wie ich den Sommer liebe! Die Sonne, die Hitze; sich abkühlen im See, oder auch einfach aufs Wasser hinaus schauen und vor sich hin träumen. Oder natürlich zu Hause auf meiner Loggia sitzen, Eiskaffee trinken und mich über die blühenden Pflanzen und langsam reif werdenden Erd- und Johannisbeeren freuen.

 

Das alles wäre aber nur halb so schön ohne sommerlich-leichte Outfits.Deshalb habe ich mir vor ein paar Wochen ein luftiges Top aus einem ganz dünnen Denim  genäht. Der Stoff ist hellblau mit ganz feinen weissen Pünktchen und ich habe ihn beim Durchstöbern eines kleinen Stoffgeschäfts in der Nähe entdeckt. Da es ein Reststück war, war er im Sale, also habe ich ihn einfach mal gekauft, ohne zu wissen, was daraus entstehen soll. 

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Bucket-Bag in Grau

Seit einer Woche habe ich eine neue Begleiterin: eine hübsche kleine Bucket-Bag. Die Tasche ist nach einem Schnittmuster von Pattydoo genäht (ein Freebie übrigens) und ich hatte sie schon länger auf meiner to-sew-Liste gespeichert, da ich Bucket-Bags total gerne mag. Warum? Weil sie gut aussehen, dank ihrer runden Form ziemlich viel Platz bieten und zum sportlichen Outfit genauso gut passen wie zu einem etwas schickeren Kleid. Und sind die selbstgemachten Quasten nicht toll? Und so einfach nachzumachen!

 

Dass die Pattydoo-Version relativ klein ausfällt, war mir zwar bewusst. Als ich die Bucket-Bag dann fertig hatte, fand ich sie anfangs aber doch seeeeehr winzig. Unterdessen muss ich jedoch sagen, dass mir die XS-Bag richtig gut gefällt. Gerade wenn man etwas zierlicher ist so wie ich, passt so eine kleine Tasche doch ganz gut. 

 

Zwei- statt einlagig
Ich habe die Bucket-Bag übrigens nicht wie im Schnittmuster angegeben nur aus einer Lage genäht, sondern gefüttert. Das sieht einfach schöner aus. Für den oberen Teil des Futters habe ich auch Kunstleder verwendet, für den Rest einen Baumwollstoff. Zudem habe ich noch einen Schlüssel-Halter eingenäht: Eine einfache Lasche mit Druckknopf, an die ich den Schlüsselbund hänge. Der versteckt sich sonst immer irgendwo in der hintersten Ecke der Handtasche – ja, auch in Mini-Taschen, die eigentlich gar keine Ecke haben. ;-)

 

Das Kunstleder und der Baumwollstoff sind beide von Buttinette, Ösen und Karabiner aus dem lokalen Stoffgeschäft.

 

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Réglisse in Blau


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Premiere: selbstgenähte Unterwäsche

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mir je selber Unterwäsche nähen würde. Erstens schien mir das immer zu kompliziert, zweitens siehts ja sowieso (fast) keiner. Tja, jetzt hab ichs doch getan. Denn ich muss sagen, so eine Panty ist schon perfekt zur Resteverwertung. Natürlich könnte ich auch Puppenkleider aus den Stoffresten nähen, aber da die Kinder momentan sowieso lieber Playmobil spielen, hatte ich diese Idee jetzt gerade nicht zuvorderst im Kopf. Zudem war mir der feine Blumenstoff für die «Bäbis» etwas zu schade.

 

Pattydoo und Madalynne
Die Panty «Eve» von Pattydoo ist einfach zu nähen und sitzt perfekt. Da ich aber eigentlich keinen Mustermix mag beim Darunter, musste doch noch ein passendes Oberteil her - soviel zum Thema «kleine Stoffreste aufbrauchen...». Die «Noelle Halterneck Bralette» von Madalynne (ein Freebook übrigens) wollte ich sowieso schon lange mal ausprobieren. Gedacht, getan – und ich finde, die zwei Teile harmonieren super zusammen.

 

Die Bralette lässt sich aus diesem Jersey-Stoff übrigens auch gut als leichtes Sommertop zu einem höher geschnittenen Rock tragen. Und eigentlich würde sich diese Schnittmuster-Kombi doch auch als Bikini richtig gut machen.....nicht? Ich muss zugeben, seit ich das Set vor ein paar Wochen genäht habe, denke ich immer wieder mal über das Thema selbstgenähte Bademode nach. Warum auch nicht, jetzt wo es mit der Unterwäsche auf Anhieb so gut geklappt hat. ;-)

 

Und ab damit zur heute hoffentlich richtig sommerlichen MeMadeMittwoch-Linkparty..... :-)

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Bonjour «Réglisse»

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Zwillings-Bettschlangen

Bekomme ich eine Anfrage für eine Bettschlange, läuft das ganz unterschiedlich ab. Einige Kundinnen – meist sind es in der Tat die Mütter, die bestellen – haben nur eine vage Ahnung, wie die Schlange am Ende aussehen sollte und bitten mich erst einmal um Vorschläge. Manchmal bekomme ich auch Fotos des Zimmers zugeschickt, damit ich dazu passende Stoffkombis zusammenstellen kann.

 

Andere wiederum haben sich in eine meiner früher genähten Schlangen verliebt und wollen genau diese auch haben. Oder sie haben im Internet einen Stoff gesehen und wünschen sich daraus eine Bettschlange.

 

Wolken sollten es sein
Die Mutter, die diese wunderschönen Schlangen für ihre Zwillinge bestellt hat, hatte eine ganz genaue Vorstellung vom Endprodukt. So musste ich eigentlich nur noch die entsprechenden Stoffe finden (und zum Glück kannte ich die bereits, ich hatte sie nämlich schon einmal bei «Stoff und so» bewundert) und die Schlangen entsprechend nähen.

 

Ich finde die beiden Bettschlangen auch selber ganz toll. Die Farbkombinationen gefallen mir super und die schlichten Wolken- und Regentropfenstoffe sind doch einfach zauberhaft, nicht?

 

Auftragsstopp wegen Auszeit
Falls ihr euch auch eine Bettschlange wünscht, findet ihr auf der entsprechenden Unterseite weitere Informationen dazu sowie die Preisliste. Allerdings nehme ich mir gerade eine Auszeit und werde erst ab Mitte Juni wieder Aufträge entgegennehmen. Ihr müsst euch also momentan ein wenig gedulden...

 

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Streifenshirt mit Spitzenapplikation

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Shorts oder Rock? Goji!

Ich habe definitiv eine Vorliebe für Röcke und Kleider und laufe relativ selten in Hosen durch die Gegend. Doch wie stehts mit dem Mittelding Hosenrock? «Nicht meins», hätte ich noch vor Kurzem gesagt. Aber da kannte ich das Schnittmuster «Goji» vom französischen Label Deer&Doe ja noch nicht.

 

Als ich auf Instagram eine orange Goji-Shorts gesehen hatte, wusste ich sofort, dass ich mir auch eine nähen muss. Ich habe mir dafür den weissen Stoff mit blauen Schmetterlingen ausgesucht, den ich seit letzten Sommer im Regal liegen hatte. Er ist ganz leicht und fällt dadurch sehr schön, wie ich finde. Nur zum Nähen war er ziemlich mühsam, weil er gerne wegrutscht.

 

Übrigens hat das Schnittmuster im Original noch grosse, aufgesetzte Taschen.  Die habe ich aber weggelassen, da ich Taschen an Röcken (und das ist ja fast einer ;-) ) nicht besonders mag.

 

Praktischer als ein Rock
Der Schnitt ist tatsächlich so toll, wie ich das anhand des einen Instagram-Fotos gehofft hatte. Auf den ersten Blick sieht die Goji-Shorts aus wie ein Rock, was mir als Rock-Fan natürlich sehr gefällt. Dass es sich aber eben doch um eine Shorts handelt, bringt gerade bei einem so luftigen Stoff viele Vorteile mit sich: Man kann zum Beispiel Fahrrad fahren, ohne sich ständig mit einer Hand die Kleider richten beziehunsgweise an Ort und Stelle halten zu müssen. Und wenn ich mit den Kindern irgendwo herumturne, bin ich mit der Goji-Shorts auch besser bedient als mit einem Sommerröckchen.

 

Kurz: Ich werde meine Schmetterlings-Goji bestimmt ganz oft tragen diesen Sommer. Wenn er denn endlich zurückkommt. Im Moment sind ja leider eher wieder dicke Strumpfhosen, Strickjacken und Mützen angesagt...

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