Coole Leggings für grosse Mädchen

Mittlerweile ist es so, dass ich nicht mehr einfach irgendetwas für meine 8-Jährige nähen kann und sie es toll findet. Nein, der Stoff muss exakt passen: Er darf nicht zu kitschig sein, aber auch nicht zu jungsmässig. Glitzer ist manchmal ganz schlimm, «so Prinzessinnenzeug» – Pailletten hingegen sind sehr cool. Vor allem aber darf das Material und Muster auf gar keinen Fall auch nur im Entferntesten nach Baby aussehen. Und das zu erkennen ist gar nicht so einfach, wie ich schon öfters merken musste...

 

Nun ja, ich habe meine Tochter deshalb die Stoffe für mein letztes Nähprojekt einfach gleich selber aussuchen lassen. Und das ist dabei herausgekommen: Drei neue, coole(!) Leggings für mein grosses Mädchen.

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Punkte treffen auf Volants

In letzter Zeit nähe ich wieder einmal einiges schneller, als ich blogge. Beziehungsweise öfter. So habe ich noch einige fertige Teile auf Lager, die ich euch zeigen möchte.... aber immer schön der Reihe nach. Heute stelle ich euch erst einmal mein Punkte-Top vor. Das habe ich genäht, als es noch Herbst war draussen - da konnte man noch einigermassen gemütlich ohne Jacke durch den Wald spazieren. Obwohl, an dem Tag war es so windig, dass es ziemlich schnell ziemlich kühl wurde. Man erkennt es im Foto an den Volants , die wild herumgepustet werden.

 

Meine zweite Macaroni

Das Schnittmuster für das Volant-Top stammt vom französischen Label «Aime comme Marie» und nennt sich «Aime comme Macaroni». Ich habe es bereits einmal in einer ärmellosen Variante genäht. Damals allerdings noch eine Grösse grösser. Die kleinere Grösse passt mir eindeutig besser, das T-Shirt sitzt so etwas figurnaher, ist aber trotzdem nicht eng.

 

Ich muss zugeben, aus Uni-Stoffen gefällt mir das Schnittmuster noch etwas besser. Die Volants vorne und hinten kommen ohne Muster etwas besser zur Geltung. Trotzdem gefällt mir auch das Punkte-Top gut. Hier habe ich es für die Freizeit mit einer hoch geschnittenen, kurzen Shorts kombiniert, fürs Büro mag ich es mit einem Bleistiftrock. 

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Roarrrrr – ein Tiger zum Geburtstag

Wie heisst es so schön? Besser spät als nie. In dem Sinne zeige ich euch mit einem Monat Verspätung nun endlich noch das Geburtstags-Shirt, das ich meiner Tochter zum 8. Geburtstag genäht habe.

 

Wilder Tiger für mein wildes Mädchen
Sie gehört ja eher zur wilden Sorte, klettert gerne, spielt gerne Fussball und rennt etwa seit einem Jahr nur noch in Hosen durch die Gegend – obwohl sie früher nichts Anderes als Kleider und Röcke tragen wollte. Deshalb fand ich den roten Animalprint und den wilden, «8» schreienden Tiger ziemlich passend. Letzteren habe ich übrigens aus einem Nosh-Stoff ausgeschnitten und appliziert.

 

Dass ich den Kindern zum Geburtstag ein Oberteil nähe, auf dem irgendwo das Alter ersichtlich ist, hat bei uns Tradition. Die Kinder erwarten es mittlerweile schon. Und freuen sich immer noch jedes Mal sehr darüber. Ich hoffe, das hält noch ein paar Jahre an, denn so ein Geburtstagsshirt ist ja auch für mich als Mutter etwas Emotionales.

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Bettschlangen für kleine Matrosen

Der Marine-Stil ist in der Mode ja fast sowas wie ein Dauerbrenner. Nun habe ich zum ersten Mal auch zwei Bettschlangen im Marine-Look genäht.

 

Neue Stoffserie
Die Stoffserie mit den kleinen Ankern ist neu und lustigerweise haben gleich zwei Mütter fast gleichzeitig und unabhängig voneinander entschieden, dass es genau diese Serie sein soll für ihre Wunsch-Bettschlangen.

 

Der Nachwuchs ist auch glücklich damit, wie mir eine der Mütter berichtet hat: «Die Schlange ist super und mein Sohn liebt sie!».

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Noch ein herbstliches Blumenkleid

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Blümchenkleid für den Herbst

Langsam, langsam verfärben sich die Blätter und es ist schon am frühen Abend wieder kühler. Zeit, sich ein neues Herbstkleid zu nähen.

 

Ich habe dafür einmal mehr zu einem Blümchenstoff gegriffen – offenbar befinde ich mich gerade in einer blumigen Phase. Der Stoff mit den kleinen Blüten ist von Buttinette und trägt sich sehr angenehm, weil er sich so weich anfühlt und schön fällt. Zum Nähen war er allerdings an gewissen Stellen etwas schwierig, da er ziemlich rutschig ist.

 

Freestyle-Schnitt
Das Schnittmuster habe ich mir selber zusammengebastelt. Das Oberteil ist die Ella von Pattydoo, wobei ich mir den Halsausschnitt deutlich verkleinert habe. Das Rockteil habe ich selber gezeichnet. Es ist deutlich schmaler geschnitten als das Original-Ella-Rockteil, fällt aber trotzdem immer noch leicht und locker.

 

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Ein Kirschsteinkissen für Joacquin

Meine Arbeitskollegin hat vor Kurzem ihr erstes Kind bekommen, einen süssen kleinen Jungen namens Joacquin. Klar, dass ich ihr zur Geburt etwas nähen wollte. Ich durfte das dann sogar im Namen des ganzen Teams tun, da unsere Chefin ein Geburtsgeschenk bei mir bestellt hat.

 

Kirschsteinkissen statt Babykleider
Gerade beim ersten Kind bekommt man ja meist sehr viel geschenkt. Vor allem viele Babykleider, da es einfach jedem (oder eher jeder...?) Spass macht, so winzige Kleidchen zu kaufen. Deshalb dachte ich mir, ich nähe ihr lieber ein Kirschsteinkissen. Bei unserer Tochter war das Kissen damals ständig im Gebrauch, weil sie so oft Bauchweh hatte. Und wir benutzen unsere Kirschsteinkissen auch heute noch ab und zu, wenn eines der Kinder einmal krank ist oder über Bauchschmerzen klagt. Zudem könnte man die Kissen ja sogar in den Tiefkühler legen und als Cold Pack benutzen – sie können ein Kind also durchaus auch noch durch die Teenagerjahre begleiten.

 

Für Joacquin habe ich für einmal keinen meiner typischen NaNi-Uhus genäht, sondern ein viereckiges Kissen mit appliziertem J. Und wie ich von der Mutter unterdessen gehört habe, kam das Kissen genau richtig: Sie hatten nämlich bereits vor, sich eines zu kaufen und es dann auch sofort benutzt – mit Erfolg.

 

Neben dem Kissen habe ich für den kleinen Mann auch noch eine Pumphose genäht. Allerdings in Grösse 86 – eben weil er bestimmt ganz viele Mini-Hosen zur Geburt bekommen hat. Mein Sohn hatte früher auch eine aus dem Retro-Elefantenstoff und hat sie geliebt. Ich hoffe, Joacquin wird sich darin genauso wohl fühlen.

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Luftiger Faltenrock

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Bucket Bag Nummer 2

Ganz ehrlich: Als ich meine erste kleine Bucket Bag genäht habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich sie so oft tragen würde. Aber sie hat mich tatsächlich fast ununterbrochen durch den Sommer begleitet – wer  genau hinschaut, konnte sie auch auf dem einen oder anderen Bild hier im Blog entdecken. Es war also höchste Zeit für ein zweites Exemplar.

 

Eigentlich hätte ich dieses ja schon viel früher haben können. Ich habe die Tasche nämlich schon vor einer ganzen Weile genäht. Aber eben....dann kam mir immer irgendetwas dazwischen – und sei es nur die eigene Unlust aufs Hämmern – und so dauerte es ewig, bis ich endlich die Ösen eingeschlagen habe. Aber jetzt ist sie fertig, meine petrolfarbene Bucket Bag, und ich finde sie auch in dieser Variante richtig toll.

 

Natürlich hat auch diese Bucket Bag wieder einen Schlüsselhalter. Und ich habe sie erneut gefüttert, obwohl das im Freebie von Pattydoo nicht so vorgesehen wäre.

 

Und jetzt ab damit zu RUMS, wo sich heute wieder die kreativen Ladies versammeln.

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Ein Blumenmeer

Darf ich vorstellen: eines meiner allerliebsten Hochsommerkleider. Ich mag es so gerne, dass ich es bisher lieber getragen habe, anstatt darüber zu bloggen... ;-)

 

Aber ernsthaft: Genäht habe ich das Kleid schon vor einer ganzen Weile, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, es euch zu zeigen. Darum hole ich das jetzt endlich nach, bevor der Sommer ganz vorbei ist.

 

Der Stoff bestimmt
Anders als sonst, wenn ich mir den passenden Stoff zu einem Schnittmuster suche, habe ich mich hier vom Stoff leiten lassen. Der Druck verläuft nämlich so, dass die Blumen gewissermassen über den Stoff wachsen. Diesen wunderbaren Druck wollte ich nicht durch zuviel Schneiden zerstören, sondern möglichst so belassen. Deshalb habe ich mich für ein schlichtes, langes Kleid entschieden, das dem Blumenmuster viel Raum gibt.

 

Ein Schnittmuster habe ich keines benutzt, sondern mich an einem gekauften Kleid orientiert, das ich schon länger habe und gerne trage. Nach ein bisschen Herumexperimentieren und Anpassen hat alles gepasst. Und weil das Kleid so bequem ist und der Stoff so wunderschön, habe ich das schulterlose Kleid schon ganz oft ausgeführt. Auch in den Ferien auf Elba, wie ihr auf dem Foto oben seht. Und zwar nicht an irgendeinem Tag, sondern an meinem Geburtstag. Das Blumenkleid ist eben nicht nur bequem, ich fühle mich darin auch ziemlich elegant (mit einem Touch Hippie...) – perfekt für ein Geburtstagsessen.

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