Blümchenkleid für den Herbst

Langsam, langsam verfärben sich die Blätter und es ist schon am frühen Abend wieder kühler. Zeit, sich ein neues Herbstkleid zu nähen.

 

Ich habe dafür einmal mehr zu einem Blümchenstoff gegriffen – offenbar befinde ich mich gerade in einer blumigen Phase. Der Stoff mit den kleinen Blüten ist von Buttinette und trägt sich sehr angenehm, weil er sich so weich anfühlt und schön fällt. Zum Nähen war er allerdings an gewissen Stellen etwas schwierig, da er ziemlich rutschig ist.

 

Freestyle-Schnitt
Das Schnittmuster habe ich mir selber zusammengebastelt. Das Oberteil ist die Ella von Pattydoo, wobei ich mir den Halsausschnitt deutlich verkleinert habe. Das Rockteil habe ich selber gezeichnet. Es ist deutlich schmaler geschnitten als das Original-Ella-Rockteil, fällt aber trotzdem immer noch leicht und locker.

 

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Ein Kirschsteinkissen für Joacquin

Meine Arbeitskollegin hat vor Kurzem ihr erstes Kind bekommen, einen süssen kleinen Jungen namens Joacquin. Klar, dass ich ihr zur Geburt etwas nähen wollte. Ich durfte das dann sogar im Namen des ganzen Teams tun, da unsere Chefin ein Geburtsgeschenk bei mir bestellt hat.

 

Kirschsteinkissen statt Babykleider
Gerade beim ersten Kind bekommt man ja meist sehr viel geschenkt. Vor allem viele Babykleider, da es einfach jedem (oder eher jeder...?) Spass macht, so winzige Kleidchen zu kaufen. Deshalb dachte ich mir, ich nähe ihr lieber ein Kirschsteinkissen. Bei unserer Tochter war das Kissen damals ständig im Gebrauch, weil sie so oft Bauchweh hatte. Und wir benutzen unsere Kirschsteinkissen auch heute noch ab und zu, wenn eines der Kinder einmal krank ist oder über Bauchschmerzen klagt. Zudem könnte man die Kissen ja sogar in den Tiefkühler legen und als Cold Pack benutzen – sie können ein Kind also durchaus auch noch durch die Teenagerjahre begleiten.

 

Für Joacquin habe ich für einmal keinen meiner typischen NaNi-Uhus genäht, sondern ein viereckiges Kissen mit appliziertem J. Und wie ich von der Mutter unterdessen gehört habe, kam das Kissen genau richtig: Sie hatten nämlich bereits vor, sich eines zu kaufen und es dann auch sofort benutzt – mit Erfolg.

 

Neben dem Kissen habe ich für den kleinen Mann auch noch eine Pumphose genäht. Allerdings in Grösse 86 – eben weil er bestimmt ganz viele Mini-Hosen zur Geburt bekommen hat. Mein Sohn hatte früher auch eine aus dem Retro-Elefantenstoff und hat sie geliebt. Ich hoffe, Joacquin wird sich darin genauso wohl fühlen.

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Luftiger Faltenrock

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Bucket Bag Nummer 2

Ganz ehrlich: Als ich meine erste kleine Bucket Bag genäht habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich sie so oft tragen würde. Aber sie hat mich tatsächlich fast ununterbrochen durch den Sommer begleitet – wer  genau hinschaut, konnte sie auch auf dem einen oder anderen Bild hier im Blog entdecken. Es war also höchste Zeit für ein zweites Exemplar.

 

Eigentlich hätte ich dieses ja schon viel früher haben können. Ich habe die Tasche nämlich schon vor einer ganzen Weile genäht. Aber eben....dann kam mir immer irgendetwas dazwischen – und sei es nur die eigene Unlust aufs Hämmern – und so dauerte es ewig, bis ich endlich die Ösen eingeschlagen habe. Aber jetzt ist sie fertig, meine petrolfarbene Bucket Bag, und ich finde sie auch in dieser Variante richtig toll.

 

Natürlich hat auch diese Bucket Bag wieder einen Schlüsselhalter. Und ich habe sie erneut gefüttert, obwohl das im Freebie von Pattydoo nicht so vorgesehen wäre.

 

Und jetzt ab damit zu RUMS, wo sich heute wieder die kreativen Ladies versammeln.

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Ein Blumenmeer

Darf ich vorstellen: eines meiner allerliebsten Hochsommerkleider. Ich mag es so gerne, dass ich es bisher lieber getragen habe, anstatt darüber zu bloggen... ;-)

 

Aber ernsthaft: Genäht habe ich das Kleid schon vor einer ganzen Weile, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, es euch zu zeigen. Darum hole ich das jetzt endlich nach, bevor der Sommer ganz vorbei ist.

 

Der Stoff bestimmt
Anders als sonst, wenn ich mir den passenden Stoff zu einem Schnittmuster suche, habe ich mich hier vom Stoff leiten lassen. Der Druck verläuft nämlich so, dass die Blumen gewissermassen über den Stoff wachsen. Diesen wunderbaren Druck wollte ich nicht durch zuviel Schneiden zerstören, sondern möglichst so belassen. Deshalb habe ich mich für ein schlichtes, langes Kleid entschieden, das dem Blumenmuster viel Raum gibt.

 

Ein Schnittmuster habe ich keines benutzt, sondern mich an einem gekauften Kleid orientiert, das ich schon länger habe und gerne trage. Nach ein bisschen Herumexperimentieren und Anpassen hat alles gepasst. Und weil das Kleid so bequem ist und der Stoff so wunderschön, habe ich das schulterlose Kleid schon ganz oft ausgeführt. Auch in den Ferien auf Elba, wie ihr auf dem Foto oben seht. Und zwar nicht an irgendeinem Tag, sondern an meinem Geburtstag. Das Blumenkleid ist eben nicht nur bequem, ich fühle mich darin auch ziemlich elegant (mit einem Touch Hippie...) – perfekt für ein Geburtstagsessen.

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Kindergarten-Sets für Jungs

Morgen beginnt bei uns für viele Kinder der Ernst des Lebens: Das neue Schuljahr fängt an. Somit werden auch diese zwei Kindergarten-Sets zum ersten Mal zum Einsatz kommen.

 

Die beiden Kindergartentaschen und Turnbeutel wurden von einer befreundeten Familie bestellt. Ich habe schon diverse Sachen für sie genäht, unter anderem auch die Kindergartentasche mit passendem Turnbeutel für die grosse Schwester. Deshalb hat es mich natürlich sehr gefreut, dass ich mich nun auch für den kleinen Bruder und seinen Freund an die Nähmaschine setzen durfte.

 

Der eine Junge hatte sich ein Piratensujet gewünscht und für den Turnbeutel «irgendetwas mit Baumaschinen». Der andere wollte lieber Delfine oder Walfische auf seinem Kindergarten-Set haben. Und blau sollten sie sein – passend zum Sujet eben.

 

Ich wünsche den beiden Jungs einen tollen Start in den Kindergarten und ganz viel Spass und Erfolg für den neuen Lebensabschnitt! Und allen anderen «Kindsgi»- und Schulanfängern natürlich ebenso.

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Verliebt in Macaroni

Ich habe heute eine der wenigen Regenpausen genutzt, um einen kleinen Spaziergang zu machen – und dabei gleich meine neue «Aime comme Macaroni» abzulichten: ein Oberteil mit trendigen Volants vorne und hinten.

 

Das Schnittmuster stammt vom französischen Label Aime comme Marie und war sozusagen meine Marie-Premiere. Ich habe nämlich zum ersten Mal eines ihrer Schnittmuster vernäht.

 

Zweisprachige Anleitung
Die Anleitung kommt in Französisch und Englisch daher und ist gut verständlich. Eigentlich wäre das Oberteil langärmlig, da ich aber zu wenig Stoff vorrätig hatte, habe ich es ärmellos genäht. Das Schnittmuster fällt relativ gross aus. Ich habe Grösse S genäht und es sitzt sehr locker. In der ärmellosen Version gefällt mir das sehr gut, aber für die Langarm-Variante werde ich es mit Grösse XS probieren, damit ich nicht im Shirt versinke. Der Stoff liegt schon gewaschen bereit und ich hoffe, dass ich die nächsten Tage zum Verarbeiten kommen werde.

 

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Ein luftiger Sommerrock für Elba

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Sommerliches off-shoulder-Kleid

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Bikini im Fifties-Style

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