Ein Kirschsteinkissen für Joacquin

Meine Arbeitskollegin hat vor Kurzem ihr erstes Kind bekommen, einen süssen kleinen Jungen namens Joacquin. Klar, dass ich ihr zur Geburt etwas nähen wollte. Ich durfte das dann sogar im Namen des ganzen Teams tun, da unsere Chefin ein Geburtsgeschenk bei mir bestellt hat.

 

Kirschsteinkissen statt Babykleider
Gerade beim ersten Kind bekommt man ja meist sehr viel geschenkt. Vor allem viele Babykleider, da es einfach jedem (oder eher jeder...?) Spass macht, so winzige Kleidchen zu kaufen. Deshalb dachte ich mir, ich nähe ihr lieber ein Kirschsteinkissen. Bei unserer Tochter war das Kissen damals ständig im Gebrauch, weil sie so oft Bauchweh hatte. Und wir benutzen unsere Kirschsteinkissen auch heute noch ab und zu, wenn eines der Kinder einmal krank ist oder über Bauchschmerzen klagt. Zudem könnte man die Kissen ja sogar in den Tiefkühler legen und als Cold Pack benutzen – sie können ein Kind also durchaus auch noch durch die Teenagerjahre begleiten.

 

Für Joacquin habe ich für einmal keinen meiner typischen NaNi-Uhus genäht, sondern ein viereckiges Kissen mit appliziertem J. Und wie ich von der Mutter unterdessen gehört habe, kam das Kissen genau richtig: Sie hatten nämlich bereits vor, sich eines zu kaufen und es dann auch sofort benutzt – mit Erfolg.

 

Neben dem Kissen habe ich für den kleinen Mann auch noch eine Pumphose genäht. Allerdings in Grösse 86 – eben weil er bestimmt ganz viele Mini-Hosen zur Geburt bekommen hat. Mein Sohn hatte früher auch eine aus dem Retro-Elefantenstoff und hat sie geliebt. Ich hoffe, Joacquin wird sich darin genauso wohl fühlen.

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Luftiger Faltenrock

Den Sommer über war ich beim Nähen eindeutig eifriger als beim Bloggen. Deshalb hier noch ein Sommerrock, den ich schon Anfang Sommer genäht und die letzten Monate unglaublich oft getragen habe.

Der Rock war eigentlich ein Test-Teil. Ich wollte unbedingt einmal ausprobieren, ob das wirklich funktioniert, mit Hilfe einer Gabel einen Faltenrock zu nähen. Im Internet gibt es ja diverse Anleitungen dafür. Und ja, es funktioniert tatsächlich! Sehr gut sogar. Natürlich dauert das Ganze ein bisschen, weil man den Stoff für jede einzelne Falte um die Gabel drehen, die Falte dann festhalten und feststeppen muss. Aber es ging doch schneller, als ich befürchtet hatte, weil ich schon nach ein paar Falten den Trick raus hatte.

 

Falten verkürzen den Stoff enorm
Mein einziges Problem war dann noch, dass ich die Stoffmenge, die es für solche Falten braucht, unterschätzt hatte: Nachdem ich die ganze Stoffbreite in Falten gelegt hatte, reichte der Stoff nicht mehr ganz um meine Hüfte herum. Also habe ich die Falten auf der Rückseite wieder geöffnet, so dass der Rock jetzt nur noch vorne Falten besitzt und von hinten ganz unspektakulär aussieht. Aber wisst ihr was? Genau das macht ihn speziell und ich glaube, genau deshalb mag ich ihn so gerne. Manchmal schubst einen der Zufall in die richtige Nährichtung.

Da heute Dienstag ist, nehme ich mit diesem Blogpost wieder einmal am Handmade on Tuesday teil.

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Bucket Bag Nummer 2

Ganz ehrlich: Als ich meine erste kleine Bucket Bag genäht habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich sie so oft tragen würde. Aber sie hat mich tatsächlich fast ununterbrochen durch den Sommer begleitet – wer  genau hinschaut, konnte sie auch auf dem einen oder anderen Bild hier im Blog entdecken. Es war also höchste Zeit für ein zweites Exemplar.

 

Eigentlich hätte ich dieses ja schon viel früher haben können. Ich habe die Tasche nämlich schon vor einer ganzen Weile genäht. Aber eben....dann kam mir immer irgendetwas dazwischen – und sei es nur die eigene Unlust aufs Hämmern – und so dauerte es ewig, bis ich endlich die Ösen eingeschlagen habe. Aber jetzt ist sie fertig, meine petrolfarbene Bucket Bag, und ich finde sie auch in dieser Variante richtig toll.

 

Natürlich hat auch diese Bucket Bag wieder einen Schlüsselhalter. Und ich habe sie erneut gefüttert, obwohl das im Freebie von Pattydoo nicht so vorgesehen wäre.

 

Und jetzt ab damit zu RUMS, wo sich heute wieder die kreativen Ladies versammeln.


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Ein Blumenmeer

Darf ich vorstellen: eines meiner allerliebsten Hochsommerkleider. Ich mag es so gerne, dass ich es bisher lieber getragen habe, anstatt darüber zu bloggen... ;-)

 

Aber ernsthaft: Genäht habe ich das Kleid schon vor einer ganzen Weile, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, es euch zu zeigen. Darum hole ich das jetzt endlich nach, bevor der Sommer ganz vorbei ist.

 

Der Stoff bestimmt
Anders als sonst, wenn ich mir den passenden Stoff zu einem Schnittmuster suche, habe ich mich hier vom Stoff leiten lassen. Der Druck verläuft nämlich so, dass die Blumen gewissermassen über den Stoff wachsen. Diesen wunderbaren Druck wollte ich nicht durch zuviel Schneiden zerstören, sondern möglichst so belassen. Deshalb habe ich mich für ein schlichtes, langes Kleid entschieden, das dem Blumenmuster viel Raum gibt.

 

Ein Schnittmuster habe ich keines benutzt, sondern mich an einem gekauften Kleid orientiert, das ich schon länger habe und gerne trage. Nach ein bisschen Herumexperimentieren und Anpassen hat alles gepasst. Und weil das Kleid so bequem ist und der Stoff so wunderschön, habe ich das schulterlose Kleid schon ganz oft ausgeführt. Auch in den Ferien auf Elba, wie ihr auf dem Foto oben seht. Und zwar nicht an irgendeinem Tag, sondern an meinem Geburtstag. Das Blumenkleid ist eben nicht nur bequem, ich fühle mich darin auch ziemlich elegant (mit einem Touch Hippie...) – perfekt für ein Geburtstagsessen.

Und jetzt ab damit zu RUMS....

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Kindergarten-Sets für Jungs

Morgen beginnt bei uns für viele Kinder der Ernst des Lebens: Das neue Schuljahr fängt an. Somit werden auch diese zwei Kindergarten-Sets zum ersten Mal zum Einsatz kommen.

 

Die beiden Kindergartentaschen und Turnbeutel wurden von einer befreundeten Familie bestellt. Ich habe schon diverse Sachen für sie genäht, unter anderem auch die Kindergartentasche mit passendem Turnbeutel für die grosse Schwester. Deshalb hat es mich natürlich sehr gefreut, dass ich mich nun auch für den kleinen Bruder und seinen Freund an die Nähmaschine setzen durfte.

 

Der eine Junge hatte sich ein Piratensujet gewünscht und für den Turnbeutel «irgendetwas mit Baumaschinen». Der andere wollte lieber Delfine oder Walfische auf seinem Kindergarten-Set haben. Und blau sollten sie sein – passend zum Sujet eben.

 

Ich wünsche den beiden Jungs einen tollen Start in den Kindergarten und ganz viel Spass und Erfolg für den neuen Lebensabschnitt! Und allen anderen «Kindsgi»- und Schulanfängern natürlich ebenso.

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Verliebt in Macaroni

Ich habe heute eine der wenigen Regenpausen genutzt, um einen kleinen Spaziergang zu machen – und dabei gleich meine neue «Aime comme Macaroni» abzulichten: ein Oberteil mit trendigen Volants vorne und hinten.

 

Das Schnittmuster stammt vom französischen Label Aime comme Marie und war sozusagen meine Marie-Premiere. Ich habe nämlich zum ersten Mal eines ihrer Schnittmuster vernäht.

 

Zweisprachige Anleitung
Die Anleitung kommt in Französisch und Englisch daher und ist gut verständlich. Eigentlich wäre das Oberteil langärmlig, da ich aber zu wenig Stoff vorrätig hatte, habe ich es ärmellos genäht. Das Schnittmuster fällt relativ gross aus. Ich habe Grösse S genäht und es sitzt sehr locker. In der ärmellosen Version gefällt mir das sehr gut, aber für die Langarm-Variante werde ich es mit Grösse XS probieren, damit ich nicht im Shirt versinke. Der Stoff liegt schon gewaschen bereit und ich hoffe, dass ich die nächsten Tage zum Verarbeiten kommen werde.

 

Das Schnittmuster ist ideal für unifarbene Stoffe, wie ich finde. So kommen die Volants gut zur Geltung, die sich ziemlich unauffällig den Seiten entlang schlängeln.

 

Punkte-Macaroni geplant

Für meine Langarm-Version habe ich mir nun trotzdem einen gepunkteten Stoff ausgesucht. Einfach um einmal zu schauen, wie «Macaroni» mit einem Muster wirkt. Streifen würde ich allerdings nicht empfehlen, da die Volants rund zugeschnitten werden und das Muster dadurch zerstört würde – dies als kleiner Tipp für alle, die sich das Schnittmuster auch besorgen wollen.

 

Alors à bientôt...

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Ein luftiger Sommerrock für Elba

Ich liiiebe den Sommer! Hierzulande lässt er uns zwar zur Zeit grässlich im Stich. Aber zum Glück war ich gerade eben zwei Wochen in bella Italia und konnte dort Sonne, Hitze und Meer in vollen Zügen geniessen. Und natürlich all meine neuen, selbstgenähten Sommerkleider ausführen.

 

Rock ohne Schnittmuster
Sozusagen als virtuellen Feriengruss zeige ich euch heute hier im Blog einen langen Rock, den ich im Juli genäht habe. Schnittmuster habe ich dafür keines benutzt, sondern einfach zwei gleich grosse Rechtecke zugeschnitten und diese dann in einem zweiten Schritt gegen oben hin etwas verengt. Zum Schluss ein breites, schönes Gummiband dran - fertig.

 

Der Viscose-Stoff fällt schön und trägt sich auch bei hohen Temperaturen sehr angenehm. Ausserdem knittert er fast nicht, was den Rock zum perfekten Reisebegleiter macht.

 

Crop Top zum langen Rock
Auf den Fotos habe ich den Rock mit einem schwarzen Crop Top kombiniert, das ich letztes Jahr in London gekauft habe. Ich mag solche kurzen, engen Oberteile  gerne zu langen, etwas weiter geschnittenen Röcken, weil so die Figur trotz wallendem Rock noch zur Geltung kommt.

 

Fotografiert haben wir übrigens in den Gässchen von Capoliveri, einem zauberhaften Dorf auf der Insel Elba. Falls ihr selber einmal auf die Insel reist, solltet ihr dem hübschen, auf einem Hügel gelegenen Ort unbedingt einen Besuch abstatten. Am besten rechtzeitig zum Sonnenuntergang, denn der ist von Capoliveri aus einfach unbeschreiblich schön. Das Foto unten sagt alles.

 

Hach, ich würde mich gerade am liebsten dorthin zurückbeamen...

 

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Sommerliches off-shoulder-Kleid

Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir ein Off-shoulder-Kleid oder - Top zu nähen. Eigentlich gefallen mir die angesagten Teile nämlich extrem gut. Nur hatte ich immer das Gefühl, dass sie an mir nicht so vorteilhaft aussehen, da die Schultern durch den Schnitt breiter wirken. Ich konnte es dann aber doch nicht lassen und habs einfach mal ausprobiert.

 

Als Basis-Schnittmuster habe ich das «Off Shoulder Top»-Freebook von diymode benutzt. Ich habe das Top einfach gerade nach unten verlängert, damit daraus ein Kleid wird. Sonst habe ich mich an die vorgeschlagenen Masse gehalten, allerdings nach dem ersten Anprobieren den Volant noch um ein paar cm gekürzt, weil er sonst zu wuchtig ausgesehen hätte.

Den tollen, leichten Jeans-Blusenstoff habe ich bei Buttinette bestellt – ein Schnäppchen, wie meistens bei Buttinette.

 

Perfektes Hochsommer-Kleid
Letztes Wochenende habe ich das Kleid gleich zum ersten Mal ausgeführt, als wir am Nachmittag mit dem Fahrrad durch Zürich geradelt sind, Kaffee und Kuchen genossen und danach noch meine Schwester auf ein Feierabend-Bier getroffen haben. Es war ziemlich heiss an dem Tag, da war das luftige Kleid die perfekte Wahl.

 

Ach ja, kombiniert habe ich es übrigens mit meiner selbstgenähten Bucket-Bag – die trage ich momentan sowieso fast täglich mit mir rum. Wird Zeit, dass ich die zweite endlich fertig mache....es fehlen nur noch die Nieten. Ihr seht, ich nähe lieber als ich hämmere... ;-)

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Bikini im Fifties-Style

Wer hier regelmässig mitliest, der hat mitbekommen, dass mir seit ein paar Wochen die Idee durch den Kopf geisterte, mir einen Bikini zu nähen. Als dann der Stoffladen «Stoff & so» Probenäher für seine neuen Badelycras suchte, war ich natürlich begeistert und habe mich sofort beworben. Und ich wurde tatsächlich ausgewählt und habe drei ganz wundervolle Stoffe zugeschickt bekommen.

 

Retro-Bikini
Einen davon seht ihr oben im Bild. Ich fand, dass das Zitronen-Muster super zu einem Bikini im Fifties-Stil passen würde. Also habe ich nach einem passenden Schnittmuster gesucht und wurde bei Mc Call's fündig.

Das Schnittmuster enthält verschiedene Varianten, ich habe mich für das Rüschen-Oberteil und die hoch geschnittenen Höschen ohne Raffung entschieden. Gerafft wäre das Muster nicht richtig zur Geltung gekommen, was schade gewesen wäre.

 

Das Höschen hat gleich gut gepasst, am Oberteil musste ich hingegen ein paar Anpassungen vornehmen, damit es richtig gut sitzt. Das war mit etwas Aufwand verbunden, hat sich aber gelohnt – schliesslich muss ein Bikini-Oberteil richtig passen, damit beim ins Wasser springen nichts verrutscht. Das hoch geschnittene Höschen verlängert übrigens optisch die Beine - damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das ist doch mal eine nette Überraschung. ;-) 

 

Ich habe das Höschen übrigens nur vorne gefüttert, das Oberteil hingegen ganz. Verwendet habe ich dafür einen einfachen weissen Badelycra von Buttinette.

 

Tipps zu Badelycra
Wie das so ist, Badelycra zu vernähen und worauf man dabei achten sollte, erzähle ich euch demnächst in einem zweiten Blogpost zum Thema Bademode. Dann zeige ich euch auch die Badeshorts und das Badekleid, die ich für meine Kinder genäht habe. Und wenn ihr euch noch einen der schönen Badelycras von «Stoff & so» ergattern wollte (die Qualität ist toll!), dann surft ganz schnell rüber auf ihre Website.

 

Und jetzt gehts rüber zum MeMadeMIttwoch. Mal schauen, vielleicht hat ja noch jemand Bademode genäht...?

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Schnelles Kosmetiktäschchen

Manchmal hat man Lust auf ein kleines Nähprojekt, das ruckzuck fertig ist. Bei mir wars heute früh so. Deshalb habe ich jetzt endlich das Kosmetiktäschchen mit Spitzenreissverschluss genäht, das schon lange auf meiner to-sew-Liste gestanden hat.

 

Das Schnittmuster sowie eine bebilderte Anleitung gibts gratis auf dem Buttinette-Blog. Dort nähen sie das Täschchen zwar mit einem beschichteten Innenstoff, der auf den Aussenstoff aufgebügelt wird, doch es funktioniert auch problemlos mit einem normalen Baumwollstoff. Meine Stoffe (auch von Buttinette) sind allerdings fast etwas dünn für das Projekt. Beim nächsten Mal werde ich entweder einen etwas festeren Futterstoff vernähen, oder Vlieseline aufbügeln, damit das Täschchen noch etwas mehr Stand hat.

 

Anfängertauglich
Das Täschchen wäre auch ein tolles Projekt für Anfänger. Dank dem Spitzenreissverschluss, der nur aufgenäht wird, ist es auf jeden Fall machbar für Leute, die noch nicht so viel Erfahrung mit Nähen haben und sich vor normalen Reissverschlüssen fürchten. Und es eignet sich perfekt als Mitbringsel oder kleines Geschenk – vielleicht mit einem schönen Lippenstift drin?

 

So, ich packe mein neues Kosmetiktäschchen jetzt fertig, da ich es heute gleich zum ersten Mal benutzen werde. Und überlege mir schon mal, was ich als nächstes nähen möchte....

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Schlichtes Sommertop

Oh, wie ich den Sommer liebe! Die Sonne, die Hitze; sich abkühlen im See, oder auch einfach aufs Wasser hinaus schauen und vor sich hin träumen. Oder natürlich zu Hause auf meiner Loggia sitzen, Eiskaffee trinken und mich über die blühenden Pflanzen und langsam reif werdenden Erd- und Johannisbeeren freuen.

 

Das alles wäre aber nur halb so schön ohne sommerlich-leichte Outfits.Deshalb habe ich mir vor ein paar Wochen ein luftiges Top aus einem ganz dünnen Denim  genäht. Der Stoff ist hellblau mit ganz feinen weissen Pünktchen und ich habe ihn beim Durchstöbern eines kleinen Stoffgeschäfts in der Nähe entdeckt. Da es ein Reststück war, war er im Sale, also habe ich ihn einfach mal gekauft, ohne zu wissen, was daraus entstehen soll. 

«Ultimate Shift Dress» als Top

Zu Hause hatte ich dann aber sehr bald die Idee, ein Sommertop daraus zu nähen. Als Vorlage habe ich den «Ultimate Shift Dress» von Sew Over It genommen. Ich habe das Schnittmuster einfach auf der gewünschten Länge gekürzt und das Top zum Schluss noch mit einer Spitzenbordüre verziert.

 

Das Resultat gefällt mir sehr gut. Eigentlich. Nur dass sich der Stoff hinten bei der Öffnung (je nach Bewegung) so beult, stört mich etwas. Aber zu Hause auf meiner Loggia kümmert das ausser mir vermutlich keinen. ;-)

Und heute bin ich mit meinem Sommertop wieder einmal beim MeMadeMittwoch dabei.

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Bucket-Bag in Grau

Seit einer Woche habe ich eine neue Begleiterin: eine hübsche kleine Bucket-Bag. Die Tasche ist nach einem Schnittmuster von Pattydoo genäht (ein Freebie übrigens) und ich hatte sie schon länger auf meiner to-sew-Liste gespeichert, da ich Bucket-Bags total gerne mag. Warum? Weil sie gut aussehen, dank ihrer runden Form ziemlich viel Platz bieten und zum sportlichen Outfit genauso gut passen wie zu einem etwas schickeren Kleid. Und sind die selbstgemachten Quasten nicht toll? Und so einfach nachzumachen!

 

Dass die Pattydoo-Version relativ klein ausfällt, war mir zwar bewusst. Als ich die Bucket-Bag dann fertig hatte, fand ich sie anfangs aber doch seeeeehr winzig. Unterdessen muss ich jedoch sagen, dass mir die XS-Bag richtig gut gefällt. Gerade wenn man etwas zierlicher ist so wie ich, passt so eine kleine Tasche doch ganz gut. 

 

Zwei- statt einlagig
Ich habe die Bucket-Bag übrigens nicht wie im Schnittmuster angegeben nur aus einer Lage genäht, sondern gefüttert. Das sieht einfach schöner aus. Für den oberen Teil des Futters habe ich auch Kunstleder verwendet, für den Rest einen Baumwollstoff. Zudem habe ich noch einen Schlüssel-Halter eingenäht: Eine einfache Lasche mit Druckknopf, an die ich den Schlüsselbund hänge. Der versteckt sich sonst immer irgendwo in der hintersten Ecke der Handtasche – ja, auch in Mini-Taschen, die eigentlich gar keine Ecke haben. ;-)

 

Das Kunstleder und der Baumwollstoff sind beide von Buttinette, Ösen und Karabiner aus dem lokalen Stoffgeschäft.

 


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Réglisse in Blau


Ich habe ja erst kürzlich zum ersten Mal das Kleid «Réglisse» von Deer&Doe genäht. Und es gefällt mir so gut, dass gleich ein zweites her musste. Ich habe hier schon eine Weile einen tollen Flamingo-Stoff liegen, der eigentlich perfekt für den Schnitt geeignet wäre. Aber da das Kleid mit einem Circle Skirt genäht wird, würden die Flamingos schräg stehen auf dem Rockteil. Hmm...also das Rockteil durch einen gerafften, gerade geschnittenen Rock ersetzen? Könnte funktionieren.

 

Ich wollte das unbedingt ausprobieren, war aber nicht mutig genug, dafür gleich die Flamingos anzuschneiden. Also habe ich erst einmal ein Probekleid aus einem günstigeren Viscosestoff von Buttinette genäht. Und ich bin mehr als zufrieden mit dem Resultat: Meine abgeänderte Réglisse gefällt mir genauso gut wie der Originalschnitt. Und den Stoff mit den kleinen Blättchen finde ich auch ganz süss, weshalb ich das "Probekleid" mittlerweile schon dreimal getragen habe.

 

Die Knöpfe habe ich übrigens selber gemacht. Ich fand im Stoffladen keine Knöpfe, die mir richtig gefallen haben. Also dachte ich mir, ich versuche einfach mal, Knöpfe aus Fimo selber herzustellen. Und da das Kleid übersät ist mit Laubblättern und diese Form relativ einfach zu basteln ist, habe ich dafür drei kleine, türkisfarbene Blätter geformt.

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Premiere: selbstgenähte Unterwäsche

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mir je selber Unterwäsche nähen würde. Erstens schien mir das immer zu kompliziert, zweitens siehts ja sowieso (fast) keiner. Tja, jetzt hab ichs doch getan. Denn ich muss sagen, so eine Panty ist schon perfekt zur Resteverwertung. Natürlich könnte ich auch Puppenkleider aus den Stoffresten nähen, aber da die Kinder momentan sowieso lieber Playmobil spielen, hatte ich diese Idee jetzt gerade nicht zuvorderst im Kopf. Zudem war mir der feine Blumenstoff für die «Bäbis» etwas zu schade.

 

Pattydoo und Madalynne
Die Panty «Eve» von Pattydoo ist einfach zu nähen und sitzt perfekt. Da ich aber eigentlich keinen Mustermix mag beim Darunter, musste doch noch ein passendes Oberteil her - soviel zum Thema «kleine Stoffreste aufbrauchen...». Die «Noelle Halterneck Bralette» von Madalynne (ein Freebook übrigens) wollte ich sowieso schon lange mal ausprobieren. Gedacht, getan – und ich finde, die zwei Teile harmonieren super zusammen.

 

Die Bralette lässt sich aus diesem Jersey-Stoff übrigens auch gut als leichtes Sommertop zu einem höher geschnittenen Rock tragen. Und eigentlich würde sich diese Schnittmuster-Kombi doch auch als Bikini richtig gut machen.....nicht? Ich muss zugeben, seit ich das Set vor ein paar Wochen genäht habe, denke ich immer wieder mal über das Thema selbstgenähte Bademode nach. Warum auch nicht, jetzt wo es mit der Unterwäsche auf Anhieb so gut geklappt hat. ;-)

 

Und ab damit zur heute hoffentlich richtig sommerlichen MeMadeMittwoch-Linkparty..... :-)

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Bonjour «Réglisse»

Es ist noch gar nicht lange her, dass ich zum ersten Mal ein «Deer&Doe»-Schnittmuster vernäht habe: die Goji-Shorts. Jetzt war das zweite an der Reihe, das Kleid «Réglisse». Im Gegensatz zur Goji-Shorts habe ich mir «Réglisse» als Papierschnittmuster bestellt. Ach, war das schön, nach den vielen PDF-eBooks wieder einmal ein "richtiges" Schnittmuster in den Händen zu halten! Zudem ist es unglaublich schnell angekommen, obwohl es aus Frankreich geschickt werden musste.

 

Zwei Varianten im Schnittmuster enthalten
Man kann «Réglisse» in zwei Varianten nähen: Mit fake Knopfleiste oder mit einem Bindeband am Ausschnitt. Ich habe mich bei meinem ersten Versuch für die Knopfleiste entschieden und mir dafür kleine, bronzefarbene Knöpfe gekauft.

 

Das Kleid ist eigentlich nicht besonders schwierig zu nähen, wenn man etwas Erfahrung mit Webstoffen hat. Allerdings musste ich mir die Anleitung doch dreimal durchlesen, als es darum ging, den Ausschnitt mit Schrägband einzufassen. Bei diesem einen Schritt finde ich die Beschreibung nicht so gut nachvollziehbar. Irgendwann dachte ich mir, naja, ich mach jetzt einfach – und es hat dann gleich super funktioniert. Das Schrägband zaubert auf jeden Fall einen schönen Ausschnitt, der auch von innen hübsch aussieht. Das sehe zwar nur ich selber, wenn das Kleid auf dem Bügel hängt, aber für mich habe ichs ja schliesslich auch genäht, nicht wahr.

 

Entgegen der Anleitung habe ich übrigens den Rocksaum nicht mit Schrägband abgeschlossen, sondern normal gesäumt. Ich hatte das Gefühl, dass er sonst zu steif werden könnte.

 

Ich bin richtig glücklich mit dem Kleid und wollte es am Abend fast nicht mehr ausziehen. Obwohl der Stoff (übrigens von Buttinette) noch eine Überraschung für mich bereithielt: Ich dachte immer, ich hätte einen schwarzen Stoff vernäht. Draussen am Tageslicht staunte ich dann nicht schlecht, als ich merkte, dass das Kleid ja dunkelblau ist.

 


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Zwillings-Bettschlangen

Bekomme ich eine Anfrage für eine Bettschlange, läuft das ganz unterschiedlich ab. Einige Kundinnen – meist sind es in der Tat die Mütter, die bestellen – haben nur eine vage Ahnung, wie die Schlange am Ende aussehen sollte und bitten mich erst einmal um Vorschläge. Manchmal bekomme ich auch Fotos des Zimmers zugeschickt, damit ich dazu passende Stoffkombis zusammenstellen kann.

 

Andere wiederum haben sich in eine meiner früher genähten Schlangen verliebt und wollen genau diese auch haben. Oder sie haben im Internet einen Stoff gesehen und wünschen sich daraus eine Bettschlange.

 

Wolken sollten es sein
Die Mutter, die diese wunderschönen Schlangen für ihre Zwillinge bestellt hat, hatte eine ganz genaue Vorstellung vom Endprodukt. So musste ich eigentlich nur noch die entsprechenden Stoffe finden (und zum Glück kannte ich die bereits, ich hatte sie nämlich schon einmal bei «Stoff und so» bewundert) und die Schlangen entsprechend nähen.

 

Ich finde die beiden Bettschlangen auch selber ganz toll. Die Farbkombinationen gefallen mir super und die schlichten Wolken- und Regentropfenstoffe sind doch einfach zauberhaft, nicht?

 

Auftragsstopp wegen Auszeit
Falls ihr euch auch eine Bettschlange wünscht, findet ihr auf der entsprechenden Unterseite weitere Informationen dazu sowie die Preisliste. Allerdings nehme ich mir gerade eine Auszeit und werde erst ab Mitte Juni wieder Aufträge entgegennehmen. Ihr müsst euch also momentan ein wenig gedulden...

 

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Streifenshirt mit Spitzenapplikation

Diese Spitze! Als ich sie im Online-Shop «Stoff&so» zum ersten Mal gesehen hatte, war ich sofort verliebt. Ich hatte gleich ein T-Shirt im Kopf, auf dem ich sie applizieren wollte, dachte jedoch zuerst an einen unifarbenen Stoff. Als ich dann beim Surfen über den Streifen-Jersey gestolpert bin, war sofort klar: Der wird es! Denn die Kombination aus Streifen und Blumen ist irgendwie doch spannender als das Duo Unifarbe & Blumenspitze.

 

Jersey mit kleinem Extra

Der Jersey ist ein Hingucker, weil die schwarzen Streifen von ganz zarten Silberlinien umrahmt sind - links im Bild sichtbar. Je nach Lichteinfall glitzert der Stoff ganz dezent, was ich als kleine Elster (haha) wunderbar finde.

 

Die Spitze kommt übrigens im Doppelpack daher, eine für die rechte Seite, eine für die linke. Ich hatte mir kurz überlegt, beide aufzunähen, aber das wäre mir dann doch zuviel geworden. So finde ich das T-Shirt hübscher. Und: Ich kann noch ein zweites Top oder Kleid mit der gegengleichen Spitze verzieren - juhui!

 

Aufgenäht habe ich die Spitze mit der Nähmaschine. Das hat super funktioniert. Es dauert einfach eine Weile, weil man vorsichtig um all die Kurven nähen muss und den Jersey dabei nicht verziehen darf. Aber für das Resultat hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt, wie ich finde.

 

Ach ja: Das T-Shirt ist übrigens eine «Liv» von Pattydoo, eines meiner liebsten Basic-Schnittmuster. Und der Rock auf dem unteren Bild ist auch selbstgenäht und ebenfalls eines meines Lieblings-Ruckzuck-Schnittmuster: «Donna» von Pattydoo.

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Shorts oder Rock? Goji!

Ich habe definitiv eine Vorliebe für Röcke und Kleider und laufe relativ selten in Hosen durch die Gegend. Doch wie stehts mit dem Mittelding Hosenrock? «Nicht meins», hätte ich noch vor Kurzem gesagt. Aber da kannte ich das Schnittmuster «Goji» vom französischen Label Deer&Doe ja noch nicht.

 

Als ich auf Instagram eine orange Goji-Shorts gesehen hatte, wusste ich sofort, dass ich mir auch eine nähen muss. Ich habe mir dafür den weissen Stoff mit blauen Schmetterlingen ausgesucht, den ich seit letzten Sommer im Regal liegen hatte. Er ist ganz leicht und fällt dadurch sehr schön, wie ich finde. Nur zum Nähen war er ziemlich mühsam, weil er gerne wegrutscht.

 

Übrigens hat das Schnittmuster im Original noch grosse, aufgesetzte Taschen.  Die habe ich aber weggelassen, da ich Taschen an Röcken (und das ist ja fast einer ;-) ) nicht besonders mag.

 

Praktischer als ein Rock
Der Schnitt ist tatsächlich so toll, wie ich das anhand des einen Instagram-Fotos gehofft hatte. Auf den ersten Blick sieht die Goji-Shorts aus wie ein Rock, was mir als Rock-Fan natürlich sehr gefällt. Dass es sich aber eben doch um eine Shorts handelt, bringt gerade bei einem so luftigen Stoff viele Vorteile mit sich: Man kann zum Beispiel Fahrrad fahren, ohne sich ständig mit einer Hand die Kleider richten beziehunsgweise an Ort und Stelle halten zu müssen. Und wenn ich mit den Kindern irgendwo herumturne, bin ich mit der Goji-Shorts auch besser bedient als mit einem Sommerröckchen.

 

Kurz: Ich werde meine Schmetterlings-Goji bestimmt ganz oft tragen diesen Sommer. Wenn er denn endlich zurückkommt. Im Moment sind ja leider eher wieder dicke Strumpfhosen, Strickjacken und Mützen angesagt...

Oh, es ist ja Donnerstag...also ab mit dem Blogpost zur RUMS-Linkparty.

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Happy Birthday Kleiner!

Ja, da prangt tatsächlich eine 5 auf dem T-Shirt. Und nicht umsonst auf einer Rakete, denn die letzten Jahre sind tatsächlich in Raketengeschwindigkeit verfolgen. Ihr merkt es schon, das ist wieder einmal ein Geburtstagsshirt: Mein Sohn durfte letzte Woche fünf Kerzen auf seinem Kuchen ausblasen. Und gerade kurz vor seinem Geburtstag schien es mir, als habe er wieder einmal einen Riesensprung gemacht in seiner Entwicklung; wie wenn er zum fünften Geburtstag ganz schnell gross werden wollte.

 

Er hat sich übrigens ganz fest über sein neues T-Shirt gefreut. Schliesslich hatte er mich schon zwei Wochen vorher daran erinnert, dass er sich «im Fall ein T-Shirt mit einer 5 darauf» wünsche. Ha, wenn er wüsste....zu dem Zeitpunkt lag es natürlich schon längst fertig genäht und gut versteckt in meinem Schrank.

 

 

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Handtasche mit «Büsi»-Futter

Die Umhängetasche aus Kunstleder habe ich schon vor einer ganzen Weile genäht, bin aber nie dazu gekommen, sie euch zu zeigen. Von aussen ganz schlicht in Schwarz – aber mit einem bezaubernden Innenleben. Auf dem Innenstoff verstecken sich nämlich ganz viele Miezekatzen (Schweizerdeutsch «Büsis» - darum der Titel). Dank dem süssen Stoff bekomme ich immer gleich gute Laune, wenn ich etwas aus der Tasche nehme oder reintue.

 

Lustigerweise waren bis jetzt alle Frauen begeistert vom Tascheninneren, während die Männer den Katzenstoff eher etwas kindisch fanden. Ach ja, die lieben Herren...die haben doch keine Ahnung.  ;-)

 

Schnittmuster «June»
Die Tasche ist nach dem Schnittmuster «June» von Pattydoo genäht und hat die ideale Grösse, wie ich finde. Ihre grössere Schwester, die «Hobo-Bag», wäre mir mit meinen 1.61m dann doch etwas zu wuchtig.

 

Die zweite «June» ist bereits zugeschnitten, ich muss nur noch zu goldfarbigen Karabinerhaken kommen. Das ist gar nicht so einfach hier in der Schweiz. Ich habe vier Läden abgeklappert an meinem freien Tag und bin am Ende doch mit leeren Händen nach Hause gekommen. Beziehungsweise mit fast leeren Händen, kleine Gold-Karabiner habe ich kaufen können, aber für die «June» sollten sie dann doch ein wenig breiter sein. Nun muss ich sie eben doch in Deutschland bestellen und mir zuschicken lassen, so wie es aussieht. Falls also jemand einen Tipp für einen tollen Taschenzubehör-Onlineversand aus der Schweiz hat für ein nächstes Mal, nur her damit!

 

So, und da heute Dienstag ist, nehme ich zum ersten Mal bei «Handmade on Tuesday» teil.


PS: Ich habe mir übrigens schon länger eine Wendetasche aus dem Katzenstoff genäht. Die ist nun natürlich immer mit dabei in der «June» und ruckzuck habe ich eine passende, umweltfreundliche Einkaufstasche zur Hand.

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Shirt Liv hoch 4

Zu kalt für T-Shirts, zu warm für Pullis - Langarmshirts müssen her! Deshalb habe ich die letzten Wochen gleich vier Stück genäht. Alle nach dem Pattydoo-Schnittmuster «Liv».

 

Bei dem wunderbaren Vögelchen-Jersey habe ich die «Liv» mit dem Bubikragen des Schnittmusters «Marilyn» kombiniert. Der Rock, den ich dazu trage, war früher mal ein Umstandsmode-Kleidchen. Da ich das Kleid nach der Schwangerschaft nicht mehr tragen konnte, habe ich aus daraus kurzerhand einen Rock genäht.

 

Süsser Jersey mit Schwan-Print
In den Schwan-Stoff hatte ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich hatte allerdings Angst, dass ein Schwan-Shirt etwas zu kindlich aussehen könnte, deshalb habe ich den Stoff nur für die Vorderseite benutzt. Für die Ärmel und das Rückenteil habe ich einen  weissen Jersey vernäht und den Schwanstoff auf der Vorderseite noch mit Spitze ergänzt.

Der graue und der rote Rock sind übrigens nach dem Schnittmuster «Donna» genäht. Ich mag die beide sehr und trage sie oft, weil sie chic aussehen, aber gleichzeitig sehr bequem sind. Man kann darin sogar Lufsprünge machen. ;-)

So, nachträglich schicke ich die vier Outfits noch rüber zum MeMadeMittwoch und gehe dort gleich auch selber etwas stöbern....

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Cordhose und Strickpulli

Endlich wird es wärmer. Zumindest tagsüber, solange die Sonne scheint. Aber für Frühlingsklamotten ist es leider nach wir vor viel zu kalt. Deshalb habe ich mir noch zwei Teile genäht, die auch zur kalten Saison passen: eine Hose aus dunkelblauem Cordstoff und ein Top aus feinem Strickstoff.

 

Die Hose ist eigentlich eine Leggings, genäht nach dem Schnittmuster «Lillian» von Pattydoo. Ich habe allerdings hinten Abnäher reingenäht, damit sie mehr nach richtiger Hose aussieht. Und der Cordstoff hilft natürlich auch, dass man an eine Hose und nicht an eine Leggings denkt. Der feine Strickpulli ist nach dem Schnittmuster «Liv» genäht, ebenfalls von Pattydoo  - ihr seht, ich bin momentan voll auf dem Pattydoo-Trip.

 

Wandelbare «Lillian»
Die «Lillian» habe ich schon oft genäht, zweimal als klassische Leggings, dreimal als Hose. Ich mag den Schnitt deshalb so, weil die Hose ganz schnell genäht ist – schneller als klassische Hosen mit Reissverschluss auf jeden Fall – und mit ein paar Tricks und Kniffs eben doch nach richtiger Hose aussieht: Einmal habe ich Gesässtaschen aufgenäht, ein anderes Mal einen seitlichen Lederstreifen in eine Jeggings-Version eingenäht.

Spitzenbordüre am Pulli
Auch Livs habe ich schon einige im Schrank, aber diese hier ist die erste aus Strickstoff. Ich habe das Schnittmuster etwas gekürzt und unten ein Bündchen angenäht. Da ich den Pulli am Ende doch etwas kurz fand zur Hose, habe ich unten noch eine dunkelblaue Spitzenbordüre angenäht - im Bild rechts ein Detail, da die anderen Fotos etwas dunkel geworden sind. So sieht es aus, als ob ein Spitzenshirt hervorschauen würde - und das Oberteil ist auf elegante Art und Weise ein bisschen länger.

 


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Ohrstöpsel-Täschchen

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich verreise nie ohne Ohrstöpsel. Schliesslich kann man nie ganz sicher sein, was einen am Zielort erwartet. Und ich hasse es, wenn ich mitten in der Nacht geweckt werde, erst recht in den Ferien. Vermutlich eine Folgeerscheinung der Babyjahre...jetzt wo die Kinder grösser sind, soll mich gefälligst niemand mehr nachts um 3 aus dem Schlaf reissen.

 

Am Rucksack befestigen
Das Täschen habe ich allerdings nicht für mich selber genäht, sondern für meine Schwester. Die fliegt nämlich nächste Woche los in die grosse, weite Welt und wird frühestens in drei Monaten wieder zurückkommen. Damit sie die so unverzichtbaren Ohrstöpsel auch unterwegs immer sofort zur Hand hat, habe ich ihr ein passendes Täschchen genäht, das sie an den Rucksack hängen kann. So hat sie mit einem Griff Ruhe, wenn der Sitznachbar im Flugzeug zu schnarchen anfängt.

 

Ich glaube fast, für meine nächste Reise nähe ich mir auch so eines. Und vielleicht noch eine passende Schlafmaske, denn auch die muss bei mir immer mit.

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Denselben Rock zweimal genäht

Hach, das war eine Geschichte mit diesem roten Rock....aber von Anfang an: Ich hatte ja kürzlich meinen ersten Rock nach dem Pattydoo-Schnittmuster «Donna» gezeigt. Und auch bereits angedeutet, dass ich mir noch mindestens einen davon nähen würde. Nun, das habe ich unterdessen getan. Und zwar gleich doppelt.

 

Ich hatte den Rock nämlich dummerweise fertig genäht auf meinem Bett liegen lassen, als ich aus dem Haus ging. Als ich nach Hause kam, hatte sich meine Katze bereits gemütlich darauf eingerichtet - und dabei einen Faden aus dem frisch genähten Stück gerissen. Sicher könnt ihr euch vorstellen, dass ich ziemlich frustriert war, als ich das entdeckt habe.

 

Ein Ausgeh- und ein Bürorock
Zum Glück hatte ich aber noch genügend Stoff übrig, so dass ich mir kurzerhand einen zweiten, identischen Rock genäht habe. Und den ramponierten habe ich immerhin so gut flicken können, dass man den Schaden nur noch ganz leicht sieht. Wenn ich abends ausgehe, kann ich den also durchaus noch anziehen, im Halbdunkeln sieht das eh keiner.

 

Der Stoff ist übrigens ein supergünstiger Jacquard-Jersey von Buttinette und hat eine ganz schöne Struktur, wie ich finde. Eigentlich wollte ich daraus erst einen Strickmantel nähen, aber dafür war er mir doch zu schwer. Zum Glück: Nun finde ich ihn in Rock-Form sowieso viel besser.

 



Wie so oft am Mittwoch: Ab mit dem Beitrag zur MeMadeMittwoch-Linkparty.

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Fuchs und Elefant auf der Schlange

Heute zeige ich euch wieder einmal zwei Bettschlangen, beide mit süssen Tiermotiven. Die erste ist in Brauntönen gehalten und passend dazu mit kleinen Füchsen und anderen Waldtieren verziert. Für die zweite in Blau-Hellgrün-Weiss wurde neben drei anderen Stoffen der süsse Elefanten-Stoff gewünscht. Die Baby-Elefanten sind zum Knuddeln, nicht?

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Schneller Rock mit Wickeloptik

Das Schnittmuster für den Rock «Donna» von Pattydoo hatte ich schon vor einer ganzen Weile heruntergeladen, aber ich bin nie dazu gekommen, mich dem Nähprojekt zu widmen. Ich muss zugeben, es war vor allem das mühselige Zusammenkleben der ausgedruckten Blätter, das mich hat zögern lassen....es ist halt schon viel angenehmer, ein altes, bereits vorbereitetes Schnittmuster hervorzukramen und gleich loszulegen. Denn Kleben finde ich nun mal nicht so prickelnd wie Nähen.

 

Hingucker Wickeloptik
Nun, letztes Wochenende habe ich es dann doch endlich getan und das Schnittmuster war zum Glück ruckzuck vorbereitet – und der Rock danach fast noch schneller genäht. «Donna» ist ein wirklich supereinfaches, superschnelles Schnittmuster. Und doch finde ich, dass der fertige Rock nach mehr aussieht dank der hübschen Wickeloptik.

 

Mein Probeteil aus Romanit habe ich diese Woche bereits ins Büro ausgeführt. Der Rock passt mir von der Grösse und Form her perfekt und ist total bequem. Es werden also ganz sicher noch weitere «Donnas» folgen. Jetzt erst recht, wo ich das Zusammenkleben schon hinter mich gebracht habe. ;-)

 

Übrigens: Der Rock ist nicht das einzige selbstgenähte Teil auf dem Foto. Die Tasche ist ebenfalls von Pattydoo, aus dem Buch «Taschenlieblinge selber nähen» und schon vor ein paar Monaten entstanden. Das Oberteil ist eine «My Endless Summer» von Schaumzucker. Immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man fast von Kopf bis Fuss in selbstgemachten Kleidern und Accessoires herumspazieren kann.

 

Auch diese Woche ab damit zum MeMadeMittwoch...

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Bagger zum Anziehen

Ganz so extrem wie früher ist es zwar nicht mehr, aber mein Sohn freut sich immer noch, wenn er irgendwo einen Bagger herumfahren sieht oder wir mit dem Zug an der Grossbaustelle vorbeifahren. Deshalb ist der «Bagger&Lastwagen»-Stoff wie gemacht für ihn.

 

Der Schnitt ist aus einer alten Ottobre und ich habe ihn schon mehrmals genäht. Weil er ihm hervorragend passt und ich  die Raglanärmel mag, gerade in der Kombination Muster mit Uni finde ich die sehr schön. Die Rückseite habe ich übrigens aus dem schwarzen Jersey genäht - so sieht der 4-Jährige beim Anziehen auf einen Blick, welche Seite hinten und welche vorne ist. Das ist sonst nämlich gar nicht so einfach, weil in den selbstgenähten Kleidern ja die Etikette im Nacken fehlt.


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Kapuzenpullover mit Leuchtkraft

Meinem Sohn hatten ja die Kapuzenpullis so gut gefallen, die ich vor Kurzem genäht und auch hier im Blog gezeigt habe. Deshalb hat er nun seinen eigenen bekommen.

 

Die Farben haben wir gemeinsam ausgewählt. Ich finde die Kombi wunderschön, ein bisschen strahlendes Sonnengelb tut doch gut im grauen Winter. Und das Blau passt perfekt zu seinen Augen.

 

Die Tasche habe ich übrigens auf seinen Wunsch weggelassen. Keine Ahnung warum, aber er wollte die partout nicht, an seinem Pulli brauche es keine. Nun ja...wie gewünscht, so genäht.

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Bettschlangen-Parade

Gepostet habe ich nicht mehr vor Jahresende, genäht hingegen schon. Zum Beispiel ein paar Bettschlangen, die noch vor Weihnachten verschickt werden mussten. Hier einige Beispiele, schon fast fertig verpackt...

 

Ich hoffe, ihr seid glücklich und gesund ins neue Jahr gestartet!

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Wie der Vater, so der Sohn

Meine Meinung zum Thema Partnerlook habe ich an anderer Stelle schon einmal kundgetan: Bei erwachsenen Paaren finde ich den etwas fragwürdig, bei Mama und Kind beziehungsweise Papa und Kind hingegen süss. Deshalb hatte ich auch richtig Spass daran, dieses Kapuzenpulli-Set für einen Vater und seinen kleinen Sohn zu nähen.

 

Die Pullis nach dem Schnittmuster «Miro» haben eine grosse Tasche und eine gefütterte Kapuze, die auch den Hals schön warm hält. Mein Sohn war vom kleinen Pulli so begeistert, dass er sich sofort auch einen gewünscht hat. «Einfach in anderen Farben», meinte er, und lieferte mir gleich eine umfangreiche Beschreibung. Mal schauen, ob ich seine Wunschstoffe auftreiben kann...

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Der ultimative Shift Dress

Vor einer Weile habe ich mir den ersten «Ultimate Shift Dress» nach einem Schnittmuster von Sew Over It genäht, ein schlichtes, schwarz-weiss gepunktetes Hängerchen (siehe unten). Eigentlich bin ich ganz zufrieden damit, doch um die Taille herum ist mir das Kleid  ein bisschen zu weit. Also habe ich das Schnittmuster ein wenig angepasst, es auf Taillen-Höhe verschmälert, den Rockteil dafür ein wenig weiter ausgestellt – und herausgekommen ist das fröhliche Gänseblümchen-Kleid.

 

Reissverschluss im Rücken
Damit man es trotz engerer Taille anziehen kann – der Shift Dress wird gemäss Anleitung aus nicht dehnbaren Stoffen genäht – habe ich im Rücken einen Reissverschluss eingenäht. Und da ich es ärmellos genäht habe, lässt es sich je nach Kombi problemlos das ganze Jahr über tragen.


Variante zwei sitzt besser, wie ich finde. Dennoch habe ich bereits eine dritte Version im Kopf, bei der ich den Schnitt nochmals ein klitzekleines bisschen abändern möchte. Und danach werde ich den Shift Dress auch mal aus Romanit-Jersey nähen, damit er ganz ohne Reissverschluss auskommt. Sollte eigentlich klappen, denke ich, schliesslich ist Romanit ziemlich fest. Ich werde euch dann hier davon berichten.


Auch wenn das jetzt nach viel aussieht, wenn ich hier gleich mehrere Kleider gleichzeitig präsentiere: Ich bin in letzter Zeit definitiv viel zu selten dazu gekommen, Kleidung für mich und die Kinder zu nähen. Deshalb musste ich mich vor ein paar Tagen unbedingt noch an die Maschine setzen, obwohl es schon 22 Uhr war und ich eigentlich müde...

 

Ein schnelles Projekt musste her, also habe ich mich ganz spontan entschieden, es mal mit einem kurzen Pulli zu versuchen, den ich zu höher geschnittenen Röcken tragen kann. Den Strickstoff hatte ich schon ewig im Regal liegen, als Vorlage habe ich das Schnittmuster Joana genommen. Ich habe das Oberteil einfach gekürzt und an den Seiten etwas verschmälert, zudem habe ich den Ausschnitt ein wenig anders gezeichnet.

 

Wandelbares Schnittmuster
Joana ist eines meiner Lieblingsschnittmuster, ich habe schon diverse Kleider und Tops danach genäht und war jedes Mal glücklich mit dem Ergebnis. So auch dieses Mal: Der Pulli ist total schlicht, aber er sitzt perfekt und sieht genau so aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Und das Beste: Er ist wirklich kuschelweich. So und nun ab damit zum MeMadeMittwoch.

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Kunterbunte Näh-Rückschau

Hach...der September ist gekommen und gegangen – und ich habe keinen einzigen neuen NaNi-Blogpost verfasst. Anstatt über die Gründe viele Worte zu verlieren, lasse ich lieber Taten sprechen. Beziehungsweise Bilder ebendieser. Fotos einiger Nähwerke nämlich, die ich euch noch nicht gezeigt habe.

Bitte schön: Eine Sternen-Lenkertasche; ein Mützen-Set für eine Mama und ihre Tochter, beidseitig tragbar; süsse Elefanten-Pumphosen; und zwei Bettschlangen, eine leuchtend mit Vögeln, die andere dezent in grau-weiss.

 

Das Leggings-und-Top-Set, das ich meiner Tocher zum 7. Geburtstag genäht habe, würde ich euch auch gerne noch zeigen. Aber sie trägt es so gerne, dass ich gar nie dazu komme, es zu fotografieren. Naja, besser so, als wenn es immer nur im Schrank liegen würde....

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Waschbär meets Maus

Wo sind nur all die Jahre hin? Wer selber Kinder hat, hat sich diese Frage bestimmt auch schon gestellt. Da hat man das Kind eben erst noch als Baby im Arm gehalten – und nun geht es schon in den Kindergarten. Oder gar zur Schule.

 

Ich habe diese Woche gleich doppelt loslassen geübt: Am Montag hatte meine Tochter ihren ersten Schultag, heute ist der (eben nicht mehr so) Kleine in den Kindergarten gestartet. Das heisst: Ich werde ab sofort an meinen arbeitsfreien Morgen plötzlich wieder alleine zu Hause sein. Ein seltsames Gefühl.

 

Kindergartentasche «Little Betty»
Ein kleines Stück von mir wird mein Sohn aber immer bei sich tragen im Kindergarten. Ich habe ihm nämlich seine Kindergartentasche genäht, nach dem Schnittmuster «Little Betty» von Pattydoo. Den süssen Waschbären-Stoff hat er sich selber ausgesucht, dazu wollte er Schwarz und Orange kombinieren. Den grauen Träger und das Sternchen-Saumband habe ich ihm vorgeschlagen, er hat beides abgesegnet.

 

Damit er auch im Winter sicher unterwegs ist, habe ich zwei reflektierende Streifen auf das Gurtband genäht. Und was hat sich da noch auf den Träger geschlichen? Die Maus! Mein Sohn hat den witzigen Knopf im Stoffgeschäft entdeckt und wollte ihn unbedingt mit am Täschchen haben. Also habe ich die schlaue Maus auf den Taschenträger genäht, damit sie ihn die nächsten zwei Jahre begleiten und gut auf ihn aufpassen wird.


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Neues zum Schlafen oder Velofahren

Ich hatte ihn bereits angekündigt, den zweiten Teil des Rückblicks. Hier ist er also. Kurz und knapp, denn schon wieder fehlt mir die Zeit fürs ausführliche Bloggen. Heute beginnt nämlich in unserem Kanton das neue Schuljahr und meine Grosse startet in die 1. Klasse. Beziehungsweise ist bereits gestartet heute früh. Und morgen geht es nahtlos weiter mit dem Kindergartenstart meines Sohnes. Dazu morgen mehr, denn wie ihr euch denken könnt, habe ich sein Täschchen natürlich selber gemacht...

 

Aber zurück zum Nähen. Vor den Ferien durfte ich für ein anderes Geschwisterpaar kreativ werden. Entstanden sind zwei Bettschlangen und eine süsse Jerseymütze mit Pünktchen. Die Mütze ist perfekt für den beginnenden Herbst oder auch für den Frühling. Passen wird sie auch dann sicher noch dank dehnbarem Material.

 

Und dann habe ich auch noch ein neues Lenkertäschchen genäht und verschickt. Im süssen Feen-Design.

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Drei ganz allein für mich

Es ist lange still geblieben hier auf der Seite. Im Juli war schlicht zuviel los, um mich dem Blog zu widmen: Kindergartenfeste, Elternabende, Geburtstagspartys... Und danach gings für zwei Wochen in die Ferien. Nun aber bin ich wieder da und zeige euch erst einmal in einem kleinen Rückblick, was ich vor den Ferien noch so genäht habe.

 

Aber was heisst «kleiner Rückblick», es wird sogar ein zweiteiliger Rückblick. Im ersten Teil widme ich mich den Stücken, die ich für mich selber angefertigt habe: ein Rock und zwei Jumpsuits.

 

Der Rock ist einer mehr aus der Sparte «ruckzuck und ohne Schnittmuster genäht». Davon habe ich ja schon einige und ich liebe jeden einzelnen von ihnen, weil sie so bequem und praktisch sind: Man kann sie über Leggings, Strumpfhosen oder auch einfach so tragen, zu flachen Schuhen oder High Heels, auf dem Spielplatz oder im Büro. Meinen neusten, gestreiften Rock trage ich zur Zeit ständig, weil ich die Farben so sommerlich und fröhlich finde. Der verbreitet doch sofort gute Laune, nicht?

 

Zwei Jumpsuits nach Pattydoo
Der schwarz-weiss gepunktete Jumpsuit mit den pinken Einsätzen ist ebenfalls ein neues Lieblingsteil. Er ist nach dem Schnittmuster Joy von Pattydoo genäht – ab sofort eines meiner Lieblings-Schnittmuster. Warum? Weil es mir ohne jede Änderung perfekt passt und ich Jumpsuits liiiiiiebe. Deshalb wird vermutlich für den Herbst auch mal noch eine Variante mit langen Hosenbeinen folgen. Ich muss nur noch an den passenden Stoff heranlaufen...

 

Der pfirsichfarbene Jumpsuit war übrigens mein Probeteil. Auch der gefällt mir sehr gut, aber er sieht doch ein wenig nach Homedress aus, nicht? Zum Einkaufen hier im Supermarkt ziehe ich den zwar durchaus an, aber sonst trage ich ihn doch vermehrt zu Hause.



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Pumphose fürs Baby, Kopftuch für die grosse Schwester

Ich hatte es euch bereits angekündigt, dass ich noch ein weitere Geburtsgeschenk nähen darf. Hier seht ihr nun also das Resultat: eine süsse Elefanten-Pumphose für einen kleinen Mann, der eben erst zur Welt gekommen ist.

 

Für seine grosse Schwester gab es ein Marienkäfer-Kopftuch dazu, das sich auf beiden Seiten tragen lässt. Schliesslich soll nicht immer nur der Kleine beschenkt werden.

 

Fertige Pumphosen habe ich aktuell nur noch sehr wenige im Shop, Kopftücher hat es auch nur noch drei. Aber wie bei allen Produkten gilt: Einfach ein Mail schicken, wenn die passende Grösse oder die gewünschte Farbe fehlt. Mein Stofflager ist zum Glück immer ziemlich gut gefüllt.

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Herzige Puppenkleider

Auch Puppenmütter wollen ihre Kinder hübsch anziehen. Die Kleidchen, die man im Spielwarengeschäft kaufen kann, sind aber leider oft aus billigem Stoff genäht, der sich wie Plastik anfühlt. Oder sie sind unglaublich teuer. Deshalb habe ich dieses herzige Puppen-Set genäht, als meine Tochter bei einer Bäbi-begeisterten Freundin zum Geburtstag eingeladen war.

 

Hätte ich noch mehr von dem Stoff übrig, würde ich dasselbe Outfit gleich nochmals in grösser für meine Tochter nähen. Sie sähe darin bestimmt mindestens so herzig aus.

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Zwei Mädchen-Bettschlangen

Gerade eben habe ich wieder zwei Bettschlangen zur Post gebracht. Ich werde übrigens manchmal ziemlich schräg angeschaut, wenn ich so einen riesigen Umzugskarton völlig entspannt durch die Gegend trage - schwer sind sie ja nicht, die Schlangen, nur gross.

 

Diese zwei Bettschlangen sind beide für Mädchen bestimmt, kommen auch beide sehr mädchenhaft daher, aber eben doch ganz unterschiedlich: die eine knallbunt, die andere zurückhaltend rosa-grau. So verschieden sie auch sind, ich finde beide Kombinationen wunderschön.

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Baby-Set zur Geburt

Gerade gestern habe ich dieses süsse Baby-Set ausgeliefert: ein Kirschstein-Uhu und eine Prinzessinnen-Pumphose. Und kaum war ich zurück zu Hause, ist schon die nächste Bestellung für ein Geburtsgeschenk hereingekommen. Dieses Mal ist eine Pumphose für einen kleinen Mann gewünscht, der am 10. Juni das Licht der Welt erblickt hat. Ich werde euch das Resultat dann natürlich hier im Blog zeigen.

 

Und nun muss ich dringend ein Geburtstagsgeschenk einpacken, das meine Tochter heute Nachmittag an eine Party mitnehmen will. Ja, etwas Selbstgenähtes. Mehr dazu ganz bald an dieser Stelle...

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Traktor, Mond und Sterne


Vor Kurzem habe ich zwei Jungs-Bettschlangen nähen dürfen. Die eine, ihr ahnt es, für einen kleinen Traktor-Fan. Die andere in Hellblau-Weiss-Grau ist deshalb speziell für mich, weil sie für den kleinen Bruder meiner allerersten Bettschlangen-Empfängerin bestimmt ist.

Meine erste Schlange habe ich damals nämlich auf Anfrage einer Kollegin für deren Tochter genäht. Vor ein paar Monaten hat es erneut Nachwuchs gegeben und nun bekommt der kleine Bruder also auch einen Nani-Bettschutz.

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Zwei neue Puppentragen im Shop

Was für ein Mistwetter! Ich habe eigentlich schon länger Stoff hier liegen für die Frühlingsgarderobe. Und den Vorrat an Lenkertaschen wollte ich auch aufstocken. Aber irgendwie fehlt mir gerade etwas die Motivation für frühlingshafte Nähprojekte, weil es ständig regnet und ein kalter Wind bläst.

 

Dafür kann ich euch heute die zwei Puppentragen zeigen, die neu im Shop gelandet sind: eine mit kleinen Feen, eine mit Sternen. Damit haben die Kinder ihre Puppe oder das Lieblingsstofftier auf jedem Spaziergang dabei. Und zwar bei jedem Wetter, denn man hat damit immer eine Hand frei für den Regenschirm.

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Zwei Bettschlangen in Grün, eine in Lila

Heute habe ich wieder einmal zwei Bettschlangen für ein Geschwisterpaar zur Post gebracht: eine in Grün-Braun mit Sternen, die andere in Hellgrün-Gelb mit Schmetterlingen.

 

Beide Schlangen habe ich mit einem Verschluss ausgestattet, damit man sie auch zum Kreis geschlossen hinlegen kann. So eignen sie sich auch für den Mittagsschlaf auf dem grossen Elternbett, weil aus der Schlange ruck-zuck ein kleines Babynestchen wird.

 

Bettschlange Nummer drei reiste heute in eine andere Richtung und ist für ein kleines Mädchen bestimmt. Sie ist in Lila-Tönen gehalten und kombiniert Punkte-, Waben- und Bumenmuster mit einem süssen Vogel-Stoff. Dieselbe Kombination findet ihr übrigens auch im grossen Bild auf meiner Bettschlange-Übersichtsseite. Dort gibts ausserdem weitere Infos zu den Bettschlangen sowie die Preisliste.


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Happy birthday Kleiner!

Sicher kennt ihr das selber auch: Steht der Geburtstag des eigenen Kindes vor der Tür, ist man jedes Jahr wieder von Neuem erstaunt, wie schnell die Zeit doch vergeht. Bei mir ist es jetzt wieder einmal soweit: Mein Sohn wird am Sonntag seinen vierten Geburtstag feiern und ich kann es kaum glauben, dass aus meinem kleinen Baby schon ein Fast-Kindergärtler geworden ist.

 

Natürlich habe ich ihm auch für den anstehenden Geburtstag ein passendes T-Shirt genäht: Ganz schlicht in Blau-Grau mit einer Vier auf der Brust. Es wird auch höchste Zeit, dass das 3er-Shirt abgelöst wird. Heute hat er es nämlich wieder einmal angezogen und es rutscht ihm schon fast zum Bauchnabel hoch. Da sieht man mal, wieviel auch längenmässig in dem einen Jahr gegangen ist.

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Eulen-Hussen nach NaNi-Art

Anfang Monat habe ich ein ganz nettes Mail aus Heidelberg bekommen. Tanja vom Tasika-Shop hat mir geschrieben, dass sie meine Eulen-Husse beim Googlen entdeckt habe: «Sofort war ich verliebt! Vielen Dank für diese tolle Anleitung

 

Sie hat mir auch gleich Fotos ihrer eigenen Kunstwerke mitgeschickt, die sie nach meiner Anleitung genäht hat. Sind sie nicht zauberhaft geworden? Die perfekte Ergänzung für die Kinderecke, die auch sonst mit ganz viel Liebe gemacht ist.

 

Würde ich etwas näher wohnen, hätte ich gleich mal mit meinen Kindern im Stoffladen vorbeigeschaut. Gut, seien wir ehrlich: Würde ich in der Nähe wohnen, wäre ich vermutlich sowieso Stammkundin...

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Selbstgenähte Lieblings-Outfits

Ich hatte es bereits erwähnt: Ab diesem Jahr möchte ich euch im Blog vermehrt auch Dinge zeigen, die ich für mich selber genäht habe. Damit die Beiträge vielseitiger werden. Und weil ich mit dem Gedanken spiele, auch einzelne Erwachsenen-Produkte anzubieten. Mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Hier deshalb ein paar selbstgenähte Lieblingskleidungsstücke der letzten Monate. An dem Marine-Style-Kleid im Bild oben habe ich etwas länger herumgebastelt. Eigentlich gehört zu dem Schnittmuster («Ella» von PattyDoo) ein weit schwingender Rock. Aus dem Stoff gefiel er mir aber nicht. Also alles nochmals auftrennen, Rock enger nähen, wieder annähen – und nun bin ich richtig glücklich damit. Als i-Tüpfchen habe ich mir noch ein farblich passendes Haarband genäht, das sich auf beide Seiten tragen lässt.

 

Die Hose mit den Ledertaschen basiert auf einem Leggings-Schnittmuster, ich habe ihr einfach noch Gesässtaschen verpasst. Dazu habe ich ein schwarzes T-Shirt («My Simply Summer» von Schaumzucker) genäht, das von weitem ganz schlicht aussieht. Was es speziell macht, ist die leicht glänzende Beschichtung, die ich grossartig finde.

 

Nach demselben Leggings-Schnittmuster habe ich noch eine Jeggings mit seitlichen Kunstleder-Einsätzen (Bild unten links) genäht – meine absolute Lieblingshose! Und eine schwarze Jeggings als Basicteil gabs auch noch. Mein neustes Nähwerk (mit dem ich auch gleich meine «Me Made Mittwoch»-Premiere feiere) passt perfekt dazu: Ein Top mit witzigem Fahrrad-Print und Kunstleder-Einsätzen an den Schultern (Schnittmuster «My Simply Summer»).

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Ein Schnittmuster, drei Handtaschen


Aller guten Dinge sind drei. Also warum nicht gleich drei fast identische Handtaschen hintereinander nähen? Schliesslich kann Frau nie genug der praktischen Begleiter haben.

 

Die schwarze Fransentasche war mein erstes Werk nach dem Schnittmuster von Pattydoo («Taschenlieblinge selber nähen»). Zuerst befürchtete ich, dass sie ein bisschen zu klein ausfällt und damit eher ausgangs- als alltagstauglich ist. Doch sie ist gerade gross genug, um mich ins Büro zu begleiten – wenn ich viel mitschleppen muss, packe ich sowieso meine Tragtasche. Also habe ich flugs noch zwei weitere Exemplare genäht: Eine beige-graue Fransentasche mit Sternchenfutter und eine leicht abgewandelte, dunkelblaue Version. Bei der letzten Variante habe ich die Fransen weggelassen und die Deckelklappe assymetrisch gezeichnet. Und damit die Tasche nicht zu lanweilig aussieht, habe ich noch ein helles Dreieck auf die Deckelspitze genäht. Nun muss ich mir nur noch eine Kordel besorgen, damit ich sie auch wirklich umhängen und mit mir herumtragen kann...


Nachtrag: Bei Pattydoo findet zur Zeit eine Taschenlieblinge-Linkparty statt. Ich bin mit meinen drei Taschen mit dabei.

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Kuscheln und aufbewahren

Die letzten Wochen sind in meiner Nähecke die unterschiedlichsten Dinge entstanden. Zwei lilafarbene Spängeli-Parkplätze zum Beispiel für zwei Zwillingsschwestern. Noch sind die beiden Mädchen zwar winzig klein, aber ich schätze mal, spätestens in einem Jahr werden sie und auch ihre Haare gewachsen und bereit für die ersten Frisuren sein.

 

Auch einen weiteren Chlämmerlisack habe ich genäht. Den Stoff hatte ich schon länger hier im Regal liegen. Manchmal schneidet man gerade die Textilien ewig lange nicht an, die einem speziell gut gefallen. Nun ja, offenbar musste es einfach so sein, denn zum Chlämmerlisack passt er doch perfekt, nicht?

 

Ausserdem habe ich auch wieder ein paar riesige Kartons mit Bettschlangen zur Post gebracht. Und die nächste Schlange ist bereits zugeschnitten und wartet aufs Vernähen...

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Geburtsgeschenk für ein kleines Mädchen

Vor Kurzem wurde dieses Duo bei mir zu Hause abgeholt: ein süsses Punkte-Kleid in Grösse 74 und ein rosa Chriesistei-Uhu. Beides ist als Geschenk zur Geburt eines kleinen Mädchens gedacht, das unterdessen gerade mal etwas mehr als zwei Wochen alt ist.

 

Das Kirschsteinkissen wird ihm gut tun, wenn es von Bauchkrämpfen geplagt wird. Und im bequemen Jersey-Kleidchen wird es bestimmt ganz wunderbar aussehen.

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Fasnachtskostüme zum Selbermachen

Anfang Januar habe ich im Auftrag von Famigros stundenlang gebastelt und genäht: Sie hatten sich Anleitungen für Fasnachtskostüme gewünscht. Damit auch diejenigen Mütter und Väter etwas mit den Anleitungen anfangen können, die nicht viel Zeit haben oder eigentlich gar nicht so motivierte Bastler sind, habe ich drei Verkleidungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad angefertigt.

 

Für diejenigen, die ruckzuck etwas in der Hand haben möchten, gibts lustige Tiermasken aus Filz. Wer sich etwas mehr Zeit nehmen will, für den empfiehlt sich der Octopus mit Strumpfhosen-Beinen. Und der Zauberer (oder in Pink: die Zauberfee) ist für all jene gedacht, die Freude haben am Basteln und auch eine eigene Nähmaschine zu Hause stehen haben.

 

Vielleicht ist für euch auch etwas Passendes dabei – alle Vorlagen und Anleitungen findet ihr online. Und wenn euch die Nähbegeisterung fehlt, euer Kind sich aber so einen tollen Glitzer-Umhang wünscht, dann schickt mir einfach eine Mail.

 


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Neues Jahr, neues Design

Ich hoffe, ihr seid wunderbar ins neue Jahr gestartet. Wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich den Jahreswechsel genutzt, meine Website etwas umzugestalten. Noch fehlen ein paar Details, aber so langsam wirds...

 

Neben dem neuen Design wird es auch sonst noch einige Neuerungen geben bei NaNi. Zum Beispiel habe ich vor, hier im Blog in Zukunft nicht mehr nur auf Kundenaufträge zu fokussieren, sondern auch immer wieder mal Dinge vorzustellen, die ich für mich genäht habe. Damit das Ganze etwas abwechslungsreicher wird.

 

Hier jetzt aber trotzdem gleich noch meine drei letzten Nähwerke, die ich auf Auftrag genäht habe: drei Bettschlangen. Die Bettschlange mit den Schmetterlingen ist mittlerweile unterwegs zu einem kleinen Mädchen, die anderen beiden sind für ein Zwillings-Geschwisterpaar bestimmt. Entsprechend kommen auch die Schlangen im Zwillings-Look daher: Sehr ähnlich, aber eben doch nicht ganz gleich.

 

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